Vereinssatzung

Satzung 2002

Turn- und Sportverein

TSV Borussia Otternhagen von 1924 e. V.

 

II. Allgemeine Bestimmungen



§ 1 Name und Sitz



Der Turn- und Sportverein Borussia Otternhagen wurde am
01.10.1924 gegründet. Er hat seinen Sitz in Neustadt OT Otternhagen und ist unter
der Nummer 282 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Neustadt am Rbge.
Eingetragen.

Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

 

§ 2 Zweck des Vereins



Der Verein bezweckt die körperliche und charakterliche
Ertüchtigung seiner Mitglieder durch die planmäßige Pflege und Förderung des
Sportes, der Jugend auf gemeinnütziger Grundlage. Zu diesem Zweck stellt der
Verein seinen Mitgliedern sein gesamtes Vermögen zu Verfügung. Alle laufenden
Einkünfte werden ausschließlich zur Bestreitung der Ausgaben verwendet, die zur
Erreichung des Vereinszwecks notwendig sind.

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell
neutral.

Zur Erreichung der festgelegten Ziele wird ausdrücklich
bestimmt:

  1. Der Verein bezweckt lediglich die genannten
    Ziele, er darf keinen Gewinn erstreben. Die Mitglieder erhalten keinerlei
    Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Sie haben
    keinen Anteil am Vereinsvermögen und haben weder bei ihrem Austritt aus dem
    Verein noch bei Auflösung des Vereins irgendwelchen Anspruch auf das
    Vereinsvermögen.
  2. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben die dem
    Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung
    begünstigt werden.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung verwenden werden.

 

§ 3 Das Geschäftsjahr



Das Geschäftsjahr des Vereins läuft vom 01. Januar bis 31.
Dezember jeden Jahres.

 

 

§ 4 Rechtsgrundlagen



a)     
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie
aller Organe Vereins werden durch die vorliegende Satzung ausschließlich
geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller
damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg
erst zulässig, nachdem der Ehrenrat als Schiedsgericht entschieden hat. Der
Verein wird nach demokratischen Prinzipien geleitet. Mehrheitsbeschlüsse sind
der Ausdruck der Vereinsmeinung. Sie sind vom Vorstand und den Mitgliedern
durchzuführen.

b)     
In allen aus der Mitgliedschaft zum Verein
erwachsenden Rechtsangelegenheiten, sei es in Beziehung zu anderen Mitgliedern
des Vereins oder zu Mitgliedern der in § 5 genannten Vereinigungen, deren
Sportgerichte in Anspruch zu nehmen und sich deren Entscheidung zu unterwerfen.
Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit dem Spielbetrieb in Zusammenhang
stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.

 

§ 5 Mitgliedschaft in anderen Organisationen



Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes
Niedersachsenmit seinen Gliederungen und gehört dem Sportkreis Hannover-Land an
und regelt im Einklang mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbstständig.

 

II. Mitgliedschaft



§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft



Die Mitgliedschaft ist unbeschränkt.

 

Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person
beiderlei Geschlechts auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser
Satzungsbestimmungen durch ihre Unterschrift bekennt. Für Minderjährige unter
16 Jahren ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Der Verein führt:

a)     
Aktive Mitglieder

b)     
Passive Mitglieder

c)      
Jugendliche Mitglieder

d)     
Ehrenmitglieder

 

Als aktives und passives Mitglied gelten Erwachsene, die das
16. Lebensjahr wollendet haben. Zur Vereinsjugend zählen alle Mitglieder bis
zum 18. Lebensjahr.

Personen, die sich um die Sache des Sports oder um den Verein
verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Verstandes von der Jahreshauptversammlung
unter Zustimmung von 2/3 der entschiedenen stimmenberechtigten Mitglieder zu
Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte von aktiven
und passiven Mitgliedern, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 7 Aufnahme



Zum Eintritt in den Verein bedarf es einer besonderen
Aufnahme. Sie erfolgt nach Anmeldung auf Vordruck und wird durch Aufnahme in
das Bestandsverzeichnis der Mitgliederverwaltung vorläufig festgestellt.

Die Mitgliedschaft wird dann durch Beschluss des
Vereinsvorstandes verbindlich erworben. Ein derartiger Beschuss ist nur
rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahmegebühr
und den Mitgliedsbeitrag für den laufenden Monat bezahlt hat bzw. ihm durch Beschluss
des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt ist.

Bei Aufnahme von Minderjährigen ist die Unterschrift des
gesetzlichen Vertreters erforderlich.

Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den
Bestimmungen dieser Satzung.

 

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder



§ 8 Rechte der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind insbesondere berechtigt:

a)     
Durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen
und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des
Stimmrechts sind nur Mitglieder über 18
Jahren berichtigt;

b)     
Die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der
hier für getroffenen Bestimmungen zu benutzen;

c)      
An allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen
sowie den Sport in allen Abteilung aktiv auszuüben;

d)     
Vom Verein Versicherungsschutz gegen
Sportunfälle zu verlangen, und zwar im Rahmen der vom Landessportbund Niedersachsen
e. V. zur Zeit abgeschlossenen Unfallversicherung

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:

a)     
Die Satzungen des Vereins, des Landessportbundes
Niedersachen e. V. , der letzteren angeschlossenen Fachverbände, soweit er
deren Sportart ausübt, sowie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen
zu befolgen;

b)     
Nicht gegen die Interesse des Vereins zu
handeln;

c)      
Die durch Beschluss der Jahreshauptversammlung
festgelegten Beiträge auch im Einzugsverfahren, ggf. aus besonderen Gründen von
der Jahreshauptversammlung beschlossene Umlagen zu entrichten;

d)     
An allen sportlichen Veranstaltungen Ihrer
Sportart nach Kräften mitzuwirken, zu deren Teilnahme Sie sich zu Beginn der
Saison verpflichtet haben.

 

§ 10 Erlöschen der Mitgliedschaft



Die Mitgliedschaft erlischt mit:

a)     
Tod

b)     
Freiwilligem Austritt

c)      
Ausschluss

Zu b)     Der Freiwillige
Austritt ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von
sechs Wochen zulässig. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand
zu richten.

Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des
laufenden Kalenderjahres zu erfüllen.

Austretende, welche mit Ämtern betraut waren, haben dem
Verein vor dem Austritt ausreichend Rechenschaft abzulegen und die
Vereinsunterlagen heraus zu geben.

Zu c)      Ausschluss
aus dem Verein kann erfolgen bei:

a)     
Vereinsschädigendem Verhalten oder grobem
verstoß gegen Vereinsbestrebungen,

b)     
Unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb
des Vereins;

c)      
Rückstand der Beiträge über sechs Monate hinaus

Ein Ausschluss kann nur erfolgen auf Antrag und Beschluss
des Vorstandes und durch eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung,
die in geheimer Abstimmung mit 2/3 Mehrheit abschließend die Entscheidung des
Vorstandes bestätigt. Nach dem der Vorstand das Mitglied ausgeschlossen hat,
ruhen Rechte und Pflichten bis zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung.

Eine Berufung gegen den Ausschluss ist auf dem Rechtswege
nicht möglich.

 

IV. Organe des Vereins



§ 11 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a)     
Jahreshauptversammlung bzw.
Mitgliederversammlung

b)     
Außerordentliche Mitgliederversammlung

c)      
Vorstand

d)     
Die Fachausschüsse

Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt. Eine
Vergütung barer Auslagen findet nur nach Maßgabe besonderer Beschlüsse einer
ordentlichen Mitgliederversammlung statt.

 

V. Mitgliederversammlung Vorstand



§ 12 Zusammentreffen und Vorsitz

a)     
Die/den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung
zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Organ des
Vereins ausgeübt. Sämtliche Mitglieder über 18 Jahre haben eine Stimme.
Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Mitgliedern unter 18 Jahren ist die
Anwesenheit zu gestatten.

b)     
Die Mitgliederversammlung soll alljährlich
einmal zum Jahresanfang als sogenannte Jahreshauptversammlung zwecks
Beschlussfassungen über die in § 13 genannten Aufgaben einberufen werden. Die
Einberufung erfolgt durch den 1. Oder 2. Vorsitzenden mit einer
Einberufungsfrist von 21 Tagen durch Bekanntgabe in der örtlichen Presse. Die
Tagesordnung kann durch Aushang (Schaukasten, Schwarzes Brett) bekannt gegeben
werden.

c)      
Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der
Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

d)     
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können
aus besonderen Gründen durch den Vorstand einberufen werden.

e)     
Das Verlangen nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
aus dem Mitgliederkreise heraus muss schriftlich unter Begründung mit
mindestens 50 Unterschriften von stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins dem
Vereinsvorstand eingereicht werden.

Dem Verlangen ist innerhalb von 21 Tagen durch Vorstandsbeschluss
stattzugeben.

Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung muss
mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstag unter Darlegung des Grundes über die
örtliche Presse bekannt gegeben werden.

Die Tagesordnung kann (Schaukasten, schwarzes Brett) veröffentlicht
werden.

 

 

f)      
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt
der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. Das Verfahren der Beschlussfassung
richtet sich nach den §§ 21 und 22.

 

§ 13 Aufgaben

 

Der Jahreshauptversammlung steht
die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht
satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.

 

Ihrer Beschlussfassung unterliegt insbesondere:

 

a)     
Wahl der Vorstandsmitglieder; b)      Wahl
der Fachausschussmitglieder und der Spartenleiter;

c)       Wahl
der Mitglieder des Ehrenrates;

d)      Wahl
von mindestens 3 Kassenprüfern;

e)      Ernennung
von Ehrenmitgliedern;

f)       Bestimmung
der Grundsätze für die Beitragserhebung für das neue Geschäftsjahr;

g)      Entlastung
der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung:

h)      Genehmigung
des Haushalts-Voranschlages unter Beschlussfassung über die Verwendung der aufgebrachten
Finanzmittel:

i)       
Satzungsänderungen, die von ¾ der
stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden;

j)       
Grundsätze für die Zusammenarbeit mit anderen
Vereinen zum Zwecke einer sparsamen Geschäfts- und Haushaltspolitik
festzulegen;

k)     
Gemeinnützige Gesellschaften zu dem Zwecke eines
wirtschaftlicheren Betreibens einzelner Sparten zu gründen.

 

§ 14 Tagesordnung

 

Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung hat mindestens folgende
Punkte zu umfassen:

 

a)     
Feststellen der Stimmberechtigten;

b)      Rechenschaftsbericht
der Organmitglieder und der Kassenprüfer

c)       Beschlussfassung
über die Entlastung;

d)      Bestimmung
der Beitrage für das kommende Geschäftsjahr;

e)      Neuwahlen;

f)      
besondere Anträge.

 

§ 15 Vereinsvorstand

 

Der Vereinsvorstand setzt sich zusammen aus

 

  1. dem Hauptvorstand, bestehend aus

 

a) dem 1. Vorsitzenden;

b) dem 2. Vorsitzenden ;

c) dem Kassenwart;

d) dem Schriftführer;

e) dem Leiter des Sportbetriebes
( Sportwart);

f) dem Jugendleiter;

g) dem 2. Kassenwart

 

  1. dem
    erweiterten Vorstand, bestehend aus

 

h) der Frauenwartin;

I) dem Pressewart;

j) dem Werbewart;

k) dem Ehrenvorsitzenden;

l) den Spartenleitern.

 

Zur Erledigung von Sonderaufgaben können auf Zeit Ergänzungen des
erweiterten Vorstandes mit Sitz und Stimme erfolgen.

 

Stehen bei einem Wahlgang des Vereinsvorstandes und des erweiterten
Vorstandes mehrere Kandidaten zur Wahl, so gilt als gewählt, der die meisten
Stimmen auf sich vereinigt.

 

Auf Verlangen auch nur eines Mitgliedes ist geheime Wahl durchzuführen.

 

Die Mitglieder des gesamten
Vorstandes werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren
gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

 

 

§ 16 Kassenprüfer

 

Zum Zwecke mehrfacher, auch unvermuteter Prüfung aller Kassen des
Vereins, wählt die Jahreshauptversammlung mindestens 3 Kassenprüfer und zwar
für die Dauer von 2 Jahren. Sie haben den Mitgliedern das Ergebnis ihrer
Prüfung in einem Protokoll niederzulegen
und zu berichten. Sie haben nicht nur die vorhandenen Belege zu prüfen, sondern
können auch Kritik im Hinblick auf die zweckmäßige Verwendung von Mitteln üben.

 

Den Obmann der Kassenprüfer bestimmen die Gewählten.

 

Die Wiederwahl der Kassenprüfer ist einmalig zulässig. Die
Kontrollfunktion der Kassenprüfer soll dadurch gewährleistet werden, dass
mindestens ein Prüfer in der 2. Wahlperiode für ein Jahr 2 neue Kassenprüfer in
ihre Aufgabe einarbeitet.

 

Kassenprüfer dürfen nicht dem
Vorstand angehören.

 

§ 17 Pflichten und Rechte des Vorstandes

 

 

a) Aufgaben des Gesamtvorstandes

 

Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der
Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten
Beschlüsse zu führen.

 

Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger
dauernder Verhinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen deren verwaistes Amt
bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins
zu besetzen.

 

c)      
Aufgaben der einzelnen Mitglieder

 

  1. Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende, vertritt den Verein
    nach innen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein,
    beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat
    die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe
    außer dem Ehrenrat. Im Übrigen repräsentiert er den Verein nach außen. Er
    unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen
    und Vorstandssitzungen sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.

 

  1. Der 2. Vorsitzende hat im Verhinderungsfall die Aufgaben des 1. Vorsitzenden zu
    erfüllen oder nach Abstimmung mit dem 1. Vorsitzenden Aufgabenbereiche des 1.
    Vorsitzenden zu übernehmen bzw. ihn in Teilbereichen zu unterstützen. Bei
    Aufgabenteilung ist diese schriftlich zu definieren und durch den Vorstand zu
    beschließen.

 

  1. Der Kassenwart verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die
    Einziehung der Beiträge. Alle Zahlungen
    des Kassenwartes dürfen nur auf Anweisung des 1., im Vertretungsfall des 2.
    Vorsitzenden geleistet werden. Er ist für den Bestand und für die gesicherte
    Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenrevision sind alle
    Ausgaben durch Belege, die vom 1., ggf. vom 2. Vorsitzenden anerkannt sein
    müssen, nachzuweisen. Er hat am Anfang eines jeden Jahres dem Vorstand einen
    Haushaltsplan vorzulegen. Der Kassenwart hat dem Vorstand alle notwendigen
    Maßnahmen zur Beschlussfassung vorzuschlagen, um einen ausgeglichenen Haushalt
    für das laufende Jahr zu erzielen. Der Erhaltung und ggf. Wiedererlangung einer
    gesunden Finanzlage des Vereins ist oberste Maxime seines Handelns.

 

  1. Der Schriftführer erledigt den gesamten Geschäfts- und Schriftverkehr des Vereins
    und kann einfache, für den Verein unverbindliche Mitteilungen mit Zustimmung
    des 1. Vorsitzenden allein unterzeichnen. Er führt die Anwesenheitsliste in den
    Versammlungen und die Protokolle, die er zu unterschreiben hat. Er hat am
    Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen schriftlichen Jahresbericht vorzulegen,
    der in der Jahreshauptversammlung vorzulegen ist.

Er hat das Protokoll innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand vorzulegen.

 

  1. Der Leiter des Sportbetriebes bearbeitet
    sämtliche überfachlichen Sportangelegenheiten und sorgt für ein gutes
    Einvernehmen zwischen den Fachveranstaltungen ohne Rücksicht darauf, welche
    Sportart sie betreffen. Er darf an allen Vereinsausschusssitzungen teilnehmen
    und kann das Wort ergreifen.

 

  1. Der Jugendleiter hat sämtliche Jugendlichen des
    Vereins zu betreuen ohne Rücksicht darauf, welche Sportart betrieben wird. Er
    hat in Zusammenwirken mit der zuständigen Spartenleitung oder Fachausschuss
    Richtlinien für eine gesunde körperliche und geistige Ertüchtigung der
    Jugendlichen herauszuarbeiten, die dem Alter und Reifegrad der betreffenden
    Gruppe entspricht.

 

  1. Der 2. Kassenwart hat den 1. Kassenwart zu
    unterstützen und ggf. die Mitgliederverwaltung zu übernehmen.

 

  1. Die
    Frauenwartin hat innerhalb des Vorstandes die Belange der Damen und
    Damenjugend-Abteilung wahrzunehmen.

 

  1. Der
    Pressewart vertritt den Schriftführer im Verhinderungsfalle und hat die
    Berichterstattung an die Presse, Abfassungen von Artikeln, Bekanntmachungen,
    Plakate usw. zu erledigen.

 

  1. Der
    Werbewart hat alle mit der Werbung zusammenhängenden Arbeiten zu erledigen. Insbesondere hat er
    sich um die Zuführung von Werbekunden und Sponsoren zu bemühen. Er soll sich
    diesbezüglich eng mit dem Pressewart abstimmen.

 

  1. Der Ehrenvorsitzende ist Vorsitzender des
    Ehrenrates und erfüllt seine Aufgaben gem. § 20 der Satzung.

 

 

§ 18 Sparten und Vereinsfachausschüsse



Die Sparten des Vereins werden durch eine Spartenleitung
geführt. Die Spartenleitung umfasst mindesten:

a)     
den Spartenleiter

b)     
den stellvertretenden Spartenleiter

c)      
den Kassenwart der Sparte

d)     
bis zu 3 Assistenten der Spartenleitung

Jede Sparte soll nach dem Prinzip der Selbstbewirtschaftung
sparsam mit den ihr durch den Hauptvorstand zu Verfügung gestellten Mittel
wirtschaften. Dabei sollen die durch die Spate selbst erwirtschafteten und
zugewiesenen Einnahmen den Ausgaben der Spart gegenüber stehen. Die Sparte soll
ihre Angelegenheiten möglichst selbstverantwortlich regeln. Die Spartenleitung ist aber dem
Hauptvorstand zur Rechenschaft verpflichtet und hat am Anfang eines jeden
Jahres einen Haushaltsplan vorzulegen und diesen mit dem Hauptvorstand
abzustimmen.

Die näheren Einzelheiten soll eine Vereinbarung zwischen dem
Hauptvorstand und der Spartenleitung regeln

Vereinsfachausschüsse können für jede im Verein betriebene
Sportart, aber auch spartenübergreifend gebildet werden.

Sie setzt sich zusammen aus jeweils einem Obmann und zwei
Warten der betreffenden Sportart oder Sparten.

Ihre Aufgabe ist es, die Richtlinien für die sportliche
Ausbildung dieser Sportarten zu bestimmen, die Übungs- und Trainingsstunden anzusetzen
und die vom zuständigen Fachverband oder seinen Gliederungen gefassten
Beschlüsse innerhalb des Vereins zu verwirklichen.

 

§ 19 Der Ehrenrat



Der Ehrenrat besteht aus dem Ehrenvorsitzenden und zwei
Beisitzern sowie zwei Ersatzmitgliedern. Seine Mitglieder dürfen kein anderes
Amt im Verein bekleiden und sollen nach Möglichkeit über 35 Jahre alt sein. Die
Beisitzer werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren
gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Falls ein Ehrenvorsitzender nicht zur
Verfügung steht, wird ein Ehrenratsvorsitzender aus den eigenen Reihen
bestimmt.

 

§ 20 Aufgaben des Ehrenrates



Der Ehrenrat entscheidet als Schiedsgericht mit bindender
Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit
der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit in Zusammenhang steht und nicht die
Zuständigkeit eines Sportgerichtes eines Fachverbandes gegeben ist.

Er tritt auf Antrag jedes Vereinsmitgliedes zusammen und
beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem dem Betroffenen Zeit und
Gelegenheit gegeben ist, sich wegen der erhobenen Anschuldigungen zu
verantworten und zu entlasten.

Er darf folgende Strafen verhängen:

a)     
Verwarnung;

b)     
Verweis;

c)      
Aberkennung der Fähigkeit, ein Vereinsamt zu
bekleiden, indem er gem. § 21 der Satzung einen entsprechenden
Misstrauensantrag stellt;

d)     
Ausschluss von der Teilnahme am Sportbetrieb bis
zu 2 Monate.

Jede den Betroffenen belastende Entscheidung ist diesem
schriftlich mitzuteilen und zu begründen.

 

 

§ 21 Misstrauensantrag

 

Der Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder können während des
Geschäftsjahres von den Mitgliedern durch einen konstruktiven Misstrauensantrag
ihrer Ämter enthoben werden.

 

Dieser Misstrauensantrag kann auf einer ordnungsgemäß einberufenen
Mitgliederversammlung gestellt werden, wenn gleichzeitig ein Vorschlag für die
entsprechende Neubesetzung mit Einverständnis der Vorgeschlagenen gemacht wird.

 

Die Entscheidung über diesen Antrag obliegt einer innerhalb von 28
Tagen einzuberufenden Mitgliederversammlung.

 

Der Misstrauensantrag ist gültig, wenn 2/3 der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder dafür stimmen.

 

Die Einlegung von Rechtsmitteln ist ausgeschlossen.

 

 

VI Allgemeine Schlussbestimmungen

 

§ 22 Verfahren der Beschlussfassung

 

Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der
erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist.

 

Die Einberufung ist ordnungsgemäß, wenn sie 14 Tage vor dem Versammlungszeitpunkt
unter Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte am Schaukasten oder Schwarzen Brett
durch den Versammlungsleiter bekannt gegeben wurde. Die Vorschriften der §§ 12
b), e) und 21 bleiben unberührt.

 

Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der
erschienenen Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag
als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben, wenn
nicht geheime Wahl durch ein Mitglied gefordert wird.

 

Sämtliche Stimmberechtigten sind zur Stellung von Anträgen zur
Tagesordnung bis 10 Tagen vor dem Versammlungszeitpunkt befugt. Die
Vorschriften der §§ 12 b), e) und 21 bleiben unberührt. Später eingehende
Anträge bedürfen zu ihrer Behandlung eines besonderen Beschlusses der Versammlung.

 

Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll mit laufender Seitenzahl
zu führen, welches am Schluss vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen
Schriftführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss Angaben über die Anzahl
der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Die gefassten Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.

 

§ 23 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

 

Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von ¾
der erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Zur Beschlussfassung
über die Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass
mindestens 75 % der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich. Erscheinen
bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der
Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung 4 Wochen später noch einmal zu
wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der
Erschienenen beschlussfähig.

 

 

§ 24 Vermögen des Vereins

 

Die Vermögensüberschüsse des Vereins sowie die sonst vorhandenen
Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern
steht ein Anspruch hieran nicht zu. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei
Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach
Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten an den Landessportbund Nds. e.
V. oder eine andere gemeinnützige
Einrichtung, die es für sportliche Zwecke im Sinne der Richtlinien des
Finanzamtes zu verwenden hat.

 

§ 25 Vereinfachtes Verfahren zur Satzungsänderung

 

Satzungs- Richtlinienänderungen oder –ergänzungen, die auf eine Auflage
des Amtsgerichtes oder der Finanzämter/Verwaltung beruhen, kann der Vorstand
selbständig vornehmen. Hierüber ist die nachfolgende Mitgliederversammlung zu unterrichten.

 

Vorstehende Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung am 1. Februar 2002 beschlossen, genehmigt und
tritt auch mit diesem Tage in Kraft.

 

Sie wurde zuletzt in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom
13. Juni 2003 geändert.

 

Otternhagen, den 13.06.2003

 

Der
Vorstand

 

Letzte Änderung : ao.
Mitgliederversammlung am 13.06.2003

 

TSV Satzung Gy (Stand 13.06.03)

 

 

 

 

Satzung des TSV Borussia Otternhagen
Satzung_Sportverein_TSV_Borussia_Otternh[...]
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